Kategorie: Spielberichte

  • 0:2 gegen Halle – Senner U17 noch kein Favoritenschreck

    Am Ende ging das 0:2 gegen einen der Meisterschaftsanwärter der Kreisliga A Bielefeld völlig in Ordnung. Dabei verpassten die Senner den entscheidenden Moment, dem Spiel eine andere Wendung zu geben.

    „Hätte, hätte, wäre, wenn…“, auch ich muss mir nach einem solchen Spiel erstmal überlegen, wie man das Ganze gerecht analysiert. Insgesamt muss gegen einen der Top-Favoriten der Liga (immerhin hat das Gros der TuS 08-Kicker die 0:8- und 0:9-Niederlagen der vergangenen C-Junioren Saison miterlebt) schon alles passen, um am Ende an Zählbares zu gelangen. Das war am 3. Spieltag jedoch leider nicht der Fall. Den Ausfall des bisher überragenden Leander Weihs konnte der gute Kader zwar quantitativ problemlos wegstecken, auf dem Platz fehlte der angestammte Sechser mit seiner dynamischen, kraftvollen Art dann dennoch schmerzlich. Auch wirkte das Senner Team  von Beginn an bemerkenswert verschüchtert, ob der Aufgabe gegen den punktverlustfreien Vorjahresmeister aus dem Altkreis.

    Das Trainerteam beorderte Henrik Lochmöller aus der Innenverteidigung auf die zweite Sechserposition neben Páris Kompodietas, Nick Steinkamp verschob auf die Innenverteidigerposition neben Felix Pietsch. Die Außenverteidigung bemannten entsprechend der kämpferisch gute Crissi Rosenthal links und Ivan Vysotskyi rechts. Das Tor hütete aufgrund einer erforderlich gewordenen Unterstützungsleistung für die B2 anstatt Burak Petri (von hier aus nochmal: Danke, Burak –  das war groß!) Tobi Bartneck, der im letzten Spielviertel zum überragenden Senner Akteur avancierte. Ansonsten überdachte das Senner Trainergespann nochmal die Sturmbesetzung, blieb dann aber bei der Besetzung dem angeschlagenen Jonas Bönsch (rechts) und Vladislav Hryshuck (links) sowie dem sehr bemühten Paul Thesing und Sean Greenyer in der Offensive. Als Reservisten standen der überzeugende Valton Krasniqi, Luis Pörtner, Justus Busse und Hyushar Kheder zur Verfügung.

    Man entwickelt mit den Jahren so seine Instinkte, wenn es darum geht, wie „bereit“ eine Mannschaft für eine Aufgabe ist. Das junge Senner Team hat in den vergangenen Wochen ohne Zweifel einen tollen und engagierten Weg zurückgelegt, das beweisen Trainingsbeteiligung, Engagement und grundsätzlich die gute mannschaftliche Atmosphäre sowie das starke Miteinander aller Beteiligten. Diese Elemente jedoch in dem Moment, wenn es darauf ankommt, in eine überragende Perfomance auf dem Platz umzuwandeln, das ist etwas, das Zeit benötigt und im Kollektiv wachsen muss, manchmal über Jahre.

    Die Gäste hatten von Beginn an „richtig Bock“ auf den Sieg und waren den Sennern in jeder Situation der ersten 20 Minuten überlegen: Sie waren schneller, früher, bissiger, präsenter und konzentrierter als die Senner Mannschaft, die sich bereits nach wenigen Minuten das erste Mal bei Tobi Bartneck bedanken darf, der einen frühen Rückstand vereitelt. Als man sich sennerseits gerade fing und über den Kampf und immens viel Laufarbeit in die Partie mühte, ist es eine Situation, in der die Waldbadkicker zu früh abschalten, die Gäste einen zu einfach gewonnenen Ball in die Spitze durchstecken, wo die Senner zwar einen ersten Abschluss mit vereinten Kräften noch entschärfen können, der Angreifer aber im Nachsetzen das 0:1 erzielt. Von den drei, vier guten und gefährlichen Haller Angriffssequenzen, die in der Entstehung wohl am vermeidbarste führt zur Gästeführung. Halle war, und das muss man so anerkennen, über die gesamte erste Hälfte, das klar bessere Team mit der reiferen Spielanlage, den präziseren Bällen und dem nötigen Etwas.

    Die Halbzeitansprache der Waldbadeleven richtete sich demnach, abgesehen vom passiven Rausrückverhalten der Defensive, gar nicht so sehr an spielerische Dinge, denn diese Partie wurde bisher ganz klar im Kopf verloren. Entsprechend nahm man sich für den zweiten Durchgang einiges vor und wollte vor allem nicht kampflos den eigenen Platz preisgeben.

    Mit dem Einsatz des stabil-starken und hochmotivierten Valton Krasniqi (für Sean Greenyer) haben die Senner sogar sofort mit Wiederanpfiff des bis dahin schwachen Referees die Riesenchance auf den Ausgleich: Kurz nach Anstoß wird Krasniqi „ab durch die Mitte“ per Pass in die Tiefe gegen die aufrückenden Gäste auf die Reise geschickt und der Vollblutstürmer bleibt Sieger im Lauf- und Zweikampfduell mit gleich zwei Haller Bewachern. Bemerkenswert bleibt Krasniqi auch Sieger, als ihn der um einen Kopf größere Gästeverteidigung mit unsanften, aber fairen Körperkontakt vom Ball trennen will. Das schepperte ganz schön, aber Valton wäre nicht Valton, wenn ihn das aus der Bahn geworfen hätte. Zu zweit bringen die Gästeverteidiger den flinken Senner Angreifer daraufhin kurz hinter der Sechzehnerlinie zu Fall und der Schiedsrichter zeigt sofort auf den Punkt. Die in der Kabinenansprache beschworene Situation, sie ergab sich keine komplette Zeigerumdrehung nach Wiederanpfiff. Da sich kein Schütze fand, musste der Gefoulte selber antreten und verschoss die Ausgleichsmöglichkeit, wenngleich man dem kurz zuvor eingewechselten Senner Angreifer hier kaum einen Vorwurf sondern einfach mal ein Kompliment machen muss: In so einer Situation direkt von der Bank die Verantwortung zu übernehmen und sich das Leder auf den Punkt zu legen – wie gesagt, das wollte sonst niemand. Daher hat sich der Junge hier Respekt verdient.

    Senne bleibt über die starken Paul Thesing und Valton Krasniqi sowie die kämpferisch auffallenden Hryshchuk, Kompodietas, Busse, Rosenthal und Pietsch über das dritte Spielviertel hinweg ein gleichwertiger Gegner, ohne jedoch in der Offensive nochmal einen entsprechenden Angriff auf die Reihe zu kriegen. Dennoch wehrte sich die Senner Mannschaft jetzt und verlagerte die Partie mehr ins zentrale Spielfelddrittel. Allerdings blieb der eigene Aufwand gegen die spielerisch guten Gäste sehr hoch, sodass die Konzentration alsbald wieder abfiel. Einen Tiefschlaf in der Senner Hintermannschaft um die 60. Spielminute herum nutzen die Gäste dann für den Knock-out, einen schön von rechts vorgetragenen Freistoß auf den zweiten Pfosten verteidigen die jungen Waldbadkicker nicht und der Haller Angreifer kann völlig ungestört zum 0:2 einnicken. Der Treffer saß: Direkt nach dem Anstoß verdameln die Senner direkt die Kugel wieder und es beginnt die bis zum Ende währende „Tobi-Bartneck-Show“, der bis zum Schlusspfiff, vier bis fünf 100%ige Gelegenheiten der Gäste vereitelt, sodass das 0:2 am Ende ein durchaus schmeichelhaftes Endergebnis beschreibt.

    Unter Druck stehende Senner Mannschaften waren noch nie gut und diesen Druck konnte man  schon vor der Partie in der Kabine spüren. Das müssen sich die Trainer wohl oder übel auch „anziehen“, vielleicht wäre es hilfreicher gewesen, mehr auf Ent- als auf Anspannung zu setzen – nun denn, man lernt nicht aus. Es gilt nun über die Trainingswoche hinweg einerseits die Erkenntnisse dieses Spiels intensiv aufzuarbeiten und vor allem die Köpfe wieder frei zu kriegen, andererseits aber wieder den nötigen Spaß in den Vordergrund zu stellen, denn der Weg zum Erfolg führt auch in dieser Senner Mannschaft vor allem über die Leichtigkeit im Kopf zur guten Leistung im Fuß.

    Man of the Match: Tobi „Radio“ Bartneck

    Ein Dank geht außerdem an Ulf Busse für die neuen Trikots der B1 – überragend und danke, Ulf!

  • Hinten stabil, vorne ausbaufähig – U17 mit 3:0-Erfolg bei Heimpremiere

    Junge, Junge, Junge.., in einer Partie, die die Senner U17-Junioren über 70 Minuten dominieren springt am Ende für die Blau-Weißen ein deutlicher aber deutlich zu niedriger 3:0 (2:0)-Erfolg heraus. Verantwortlich für die “deutliche Sache” zeichnete am Ende die seriöse Verteidigung, die über 80 Spielminuten rein gar nichts anbrennen ließ.

    Diese Mannschaft hat eine Seele, sie ist in den vergangenen 5 Wochen sowie in den Jahren davor zu etwas zusammengewachsen, das sich erst zeigt, wenn die Jungs beginnen selbst für das zu stehen, was sie als Einheit ausmacht. Zwei Trainingseinheiten mit annähernd kompletten Kader und dem “gewissen Etwas” konnte das Trainer-Trio um Lorenz, Mahne sowie dem scheidenden FSJler Malte Hausmann in der zurückliegenden Woche gestalten. “Schwitzen – arbeiten – wollen”, die Maxime des Verantwortlichen-Trios hat die junge Mannschaft inzwischen aufgesaugt, was Kader- und Aufstellungsdefinition alles andere als einfach macht. Coach Lorenz war jedoch in seiner Kabinenansprache vor der Partie gegen die körperlich robusten aber erstazgeschwächten Altkreiskicker mehr als eindeutig: Mit Vollgas und Spielwitz sowie Flexibilität in der Offensive aber kompromissloser Seriösität in der Defensive wollte der Senne Allstar Lorenz die Heimpremiere positive gestalten.

    Die Verantwortlichen hatten nach dem Saisonauftakt in Quelle und der engagierten Trainingswoche nur wenig Grund, die Startformation im Vergleich zur Vorwoche zu ändern. Andererseits dient die Trainingswoche natürlich dazu, sich in den Kader vorzudrängen. Diese Chance nutzten Milan Namoo sowie der genesene Justus Busse. Dennoch musste das Trainerteam die Startformation marginal verändern, für den verletzten Ivan Vysotskyi rückte der in der Vorwoche positiv aufgefallene Christoph Rosenthal in die Startelf auf und löste seine Aufgabe souverän. Ansonsten verspricht sie das Verantwortlichen-Ensemble viel von Kontinuität und derer sollte es entsprechend ausreichend geben: Auf dem “Pfosten-Posten” im Duell der guten Torhüter bekam Tobias Bartneck seinen nächsten Einsatz, während der in der Vorwoche starke Burak Petri für den Fall der Fälle bereitstand. Ansonsten liefen der überragende Felix Pietsch zusammen mit “Mr. Kompromisslos” Henrik Lochmöller, sowie den erneut stakrn Nick Steinkamp auf links und dem bereits angesprochenen “Crissi” Rosenthal auf rechts auf. Das “Maschinendeck” bemannten Páris Kompodietas und Leander Weihs, die phasenweise Schwerstarbeit gegen die körperlich robusten Gäste leisten mussten. Vladyslav Hryshchuk und Capitano Jonas Bönsch arbeiteten viel über ihre Außenbahnen, ließen aber gemeinsam mit der Offensivabteilung um Paul Thesing und Sean Greenyer bzw. Luis Pörtner und Valton Krasniqi viel zu viele Großchancen liegen. In der Kader berief das Trainerteam darüber hinaus Justus Busse, Malik Bekiri und Milan Namoo.

    Die Senner U17 ist gut in die neue Saison gestartet

    Ganz ehrlich betrachtet ließ die Senner Elf über 80 Minuten gut und gerne 5, 6 1000%ige Chancen liegen und machte erst zwei Minuten vor Spielende den “Deckel drauf”. Von Beginn an dominierte man das Gästeteam aus dem Altkreis, musste aber selber erstmal über 10 Minuten Bekanntschaft mit dem eigenen Rasenplatz machen, obwohl man unter der Woche die Gelegenheit genutzt hatte, sich dem “Naturgrün” wieder zu nähern. Viele Pässe kamen zu Beginn kaum an, da zu schwach gespielt, viele Aktionen verliefen in der Anfangsphase erfolglos. Der erneut hochagile Sean Greenyer provozierte, wie schon in der Vorwoche, schwere Fehler in der Gästedefensive, aber den Senner fehlte die Präsenz und Konzentration, um direct zu Spielbeginn aus guten Situationen Kapital zu schlagen. Dennoch ist die Waldbadéquipe jederzeit klar spielbestimmend und kann sich ab der 15. Spielminute über das langsam unter Dampf geratende “Maschinendeck” um die Doppelsechs Weihs & Kompodietas in Position arbeiten. Weihs erobert in einer starken Akttion in der Zentrale den Ball, behauptet diesen und schickt den über rechts reinrauschenden Vladislav Hryshchuk auf die Reise, der sofort den Weg in den Sechzehner sucht und den Ball am herauseilenden Keeper vorbeischiebt. Der stets wache Sean Greenyer läuft genau da ein, wo ein Stürmer zu sein hat und schiebt den Ball im Zweikampf gegen einen JSGler über die Linie. 1:0 nach 15. Spielminuten, Greenyer belohnt sich selber für sein engagiertes Spiel. Sturmkompagnion Paul Thesing ackert in der Offensivzentrale ebenfalls engagiert, bekommt aber nicht die Bälle, wie in der Vorwoche und muss sich daher auf das “Pressen” gegen die Gästedefensive verlagern. Hierbeit gelingen immer wieder sehenswerte Ballgewinne, die die Senner Mannschaft aber insgesamt zu wenig nutzt. Bereits jetzt geht das Spiel ausschließlich in eine Richtung: Während die Senner die Gäste über ihr häufig präzises Kurzpassspiel kaum zur Entfaltung kommen lassen, arbeitet die JSG viel mit “hoch und weit”. Davon hat Ober-Maschinist Leander Weihs nach gut 20 Spielminuten genug und schnappt sich in der Zentrale die Kugel. Weihs tankt sich mit Kugel am Fuß durch die Zentrale, gönnt sich vor und im Gästesechzehner, wie einst sein legendärer Trainer, zwei Pressschläge und pfeffert das Leder danach wuchtig zum 2:0 in die Maschen. Ein “Tor des Willens” des Senner Sechsers. Bis zur 35. Spielminute sollen die Senner ihre stärkste Phase des Spiel zerlebrieren, leider “verbraten” die jungen Wilden aus dem Bielefelder viel zu viele Torchancen. Höhepunkt einer bis zur 78. Spielminute währenden Torchhancenvergabe-Gala die letzte Aktion der Waldbadkicker kurz vor der Pause, als der erneut hochagile Sean Greenyer zwar mit Ball am Fuß alleine auf das Gästetor durchläuft, aber den dritten Senner Treffer nicht erzielen kann.

    Dann ist Pause und Coach Lorenz lobt das spielerische Miteinander einserseits, kritisiert aber die mangelnde Konzentration seiner Eleven vor allem im Abschluss andererseits. “Rennmaschine” Valton Krasniqi kommt für den engagierten Greenyer und soll die müde gelaufene Gästedeckung unter Druck setzen.

    Mit Anpfiff des erneut unauffällig gut leitenden Referees, bleiben die Senner zwar “am Beat”, das Auslassen allerbester Torchancen nach sehenswerten Spielzügen steigert sich jedoch zum die Trainer verzweifeln lassen. Direkt nach Wiederanpfiff spielen sich die Senner sehenswert über die linke Seite vor das Gästegehäuse, aber aus gut zwölf Metern wird die Kugel am rechten Pfosten vorbeigeschossen. Einen an Abgeklärtheit kaum zu überbietenden Auftritt legt indes die Senner Defensive hin: Überragend dabei Felix Pietsch, dessen Vorstöße immer spielinitiierend wirken, der aber andererseits jeden auch nur halbwegs gefährlichen Ball abläuft und sauber auf seine ebenfalls hellwachen und gut aufgelegten Mitspieler ablegt. Pietsch ist immer da, wenn es nur nach Gefahr riecht und verdirbt den Gästen abgekläft jede Lust auf Konterfußball. Die Senner Defensive ist es dann auch, die die zur Mitte der zweiten Halbzeit besser werdenden Gäste stets in ihre Schranken weist. Dabei sind Crissi Rosenthal sowie der im zweiten Durchgang eingewechselte Justus Busse stets aggressive und ganz eng an ihren Gegenspielern, sodas Tobi Bartneck im Senner Gehäuse einen ruhigen Tag verlebt. Nick Steinkamp ist indes auf der linken Seite immer für Offensivaktionen gut, behält der Linksverteidiger einerseits in allen Luftraumszenen die Kontrolle und die Hoheit, liefert er andererseits vor allem im Schlussviertel viele gute Impulse nach vorne.

    Es geht auch im zweiten Durchgang stets die “Post ab” für die Senner, allerdings vergibt man aus allerbesten zentralen Positionen zum Teil leichtfertig eine höhere Führung. Allein Vladislav Hryshchuk muss im zweiten Durchgang perfekt freigespielt drei Mal treffen, während Valton Krasniqi, Luis Pörtner und Jonas Bönsch weitere höchstkarätige Gelegenheiten für einen deutlich höheren Spielstand zum Teil kläglich vergeben. Am Ende ist es kurz vor Schluss ein Ballgewinn vom eingewechselten Milan Namoo, den Valton Krasniqi für ein Sturmsolo verwenden und dann als Sieger eines eins-gegen-eins gegen den Gästetorwart für das entscheidende 3:0 einschießen kann.

    Was für eine schwere Geburt!!

    Am Ende ist das 3:0 natürlich hochverdient, aber über eins muss man sich im Klaren sein, so viele hochkarätige Gelegenheiten wird man in den kommenden Wochen nicht bekommen, ganz im Gegenteil!

    Die bombensichere Defensivarbeit hat heute mit kühlem Kopf den Erfolg möglich gemacht. Darauf muss man für die Topspiele der kommenden Wochen aufbauen, denn hier wird der Grundstein für Erfolg gelegt. Andererseits wird in der nun anstehenden Woche vor dem großen Auftritt gegen überragende Haller der Fokus auf der schwachen Chancenverwertung liegen. Gegen die Spitzenteams der Liga wird man sich eine solche Nachlässigkeit wie gegen die JSG aus dem Altkreis kaum erlauben können. Es ist allerdings auch erlaubt, sich einfach mal darauf zu konzentrieren, was man hat, und das ist ein hervorragendes Mannschaftsgefüge mit bester Stimmung und viel Willen, den Weg der vergangenen Wochen fortzusetzen. Diesen “Spirit” gilt es gerade in den kommenden zwei Wochen, gegen mutmaßliche Spitzenteams der Liga, noch mehr zu beschwören, denn in diesen Partien wird sich zeigen, ob man auch in kritischen, schwierigen Situationen zu- und füreinander steht und sich auf dem Platz zerreisst und eben “alles reinhaut”.

    Man of the Match: Felix Pietsch

  • Starke Reaktion auf Pokalaus in Häger – U17 siegt mit 9:0 in Quelle!

    Da war einiges unter der Woche aufzuarbeiten und offensichtlich hat Coach Alexander Lorenz die richtigen Worte gegenüber seiner jungen Mannschaft gefunden: Wie ausgewechselt spielte die Senner U17 bei ihrem Saisonauftakt und gewann auch in der Höhe mehr als verdient mit 9:0 (4:0) bei der Queller Bezirksligareserve.

    Eigentlich konnte sich das Senner Trainerteam die unglückliche aber wohl verdiente Vorwochenniederlage bei der JSG Häger/Babenhausen nicht so recht erklären. Man hatte die Belastung während der Vorbereitung über das Trainingslager, dem letztem Vorbereitungsspiel bis hin zum Pokalspiel permanent erhöht und hatte die Mannschaft genau da, wo man sie haben wollte: Top Trainingsbeteiligung, starke Teamkohäsion, gute Moral- und Motivationswerte; dennoch, beim Vorwochenspiel war der Wurm drin und am Ende schaute man ein wenig verdutzt in die Röhre. Aber Coach Lorenz setzte direkt bei der Dienstagseinheit wieder richtig an, strich die schwache Partie in Häger aus den Köpfen seiner Spieler und verordnete der Mannschaft mit einer fordernden Einheit durch Team-Physiotherapeut Jannis Bücker direkt wieder den Blick nach vorne. Auch Einzelgespräche fanden am Rande immer wieder statt, sodass jeder Spieler zum Saisonauftakt nochmal die Gelegenheit hatte die gesamte Vorbereitung Revue passieren zu lassen.

    Im Endeffekt ging die Senner Elf gut eingestellt in die Partie bei der schwer auszurechnenden Reserve des Nachbarschaftsrivalen. Nur auf wenigen Positionen verändert stellte sich das Senner Team beim Saisonauftakt auf: Burak Petri hatte sich mit über Wochen überragenden Trainingsleistungen seinen Einsatz mehr als verdient, während der in der Vorwoche starke Tobias Bartneck das Tor bei der Senner B-Reserve hütete. Ein Sonderlob für beide Keeper, die sich ein starkes, faires und vor allem hochmotiviertes Duell um den Pfosten-Posten liefern! Die Innenverteidigung bestand aus dem schon in der Vorwoche starken Felix Pietsch sowie „Mr. Kompromisslos“, Henrik Lochmöller. Gar nichts anbrennen ließen die Außenverteidiger Nick Steinkamp und Ivan Vysotskyi, wobei Vysotskyi vor allem eine gute Reaktion auf seine Einzelkritik zeigte. Eine annähernd 80-minütige Galavorstellung lieferte der ebenfalls in der Vorwoche eher unauffällige Leander Weihs, der sich zudem mit drei Treffern selbst belohnte. Die Lufthoheit im Senner Sechserverbund sicherte der starke Páris Kompodietas, der mit bemerkenswerter Physis und toller Präsenz viele Aktionen der Gastgeber bereits in der Entstehung entschärfte. Auch von „Zauberfüsschen“ Vladyslav Hryshchuk kam eine gute Reaktion auf die Vorwochenanalyse und damit wesentliche Impulse für die Offensive der Senner Mannschaft. Der über die linke Außenbahn immer wieder mit sehenswerten Sprints auffällige Senner Kapitän Jonas Bönsch lieferte seiner Mannschaft in vielen Situationen kämpferisch, läuferisch und spielerisch eine tolle Vorbildfunktion und war an vielen Offensivaktionen maßgeblich beteiligt. Das starke Offensivduo Paul Thesing und Sean Greenyer ackerte und rackerte, provozierte viele Fehler der Gastgeber im Spielaufbau und reihte sich mit enormer Laufleistung in die gute Gesamtperformance der Senner Mannschaft ein.

    An Páris Kompodietas führte in dieser Partie kaum ein Weg vorbei. Im Hintergrund spekuliert Sennes „Man of the Match“ Leander Weihs.

    Grundsätzlich lief mit Anpfiff des insgesamt gut leitenden Unparteiischen Alexander Bollweg vieles ausgesprochen günstig für die Senner Elf, die sich aber in puncto Einsatz, Engagement und Laufbereitschaft völlig anders präsentierte als bei der bitteren Vorwochenniederlage. Gerade das Offensivduo Thesing und Greenyer presste nach vorne und eroberte in vielen anstrengenden Zweikämpfen einen Ball nach dem anderen. Thesing zeigte sich als stets aktiver und beweglicher Anspielpartner, während Greenyer unzählige Meter auf die gegnerische Defensive zumachte und dabei immer wieder Ballgewinne verzeichnete. Dieses hohe Engagement der Senner Elf sollte sich sofort auswirken: Nach Ballgewinn in der Offensive und schönem schnörkellosen Kurzpassspiel ist es Vlad Hryshchuk, der aus allernächster Nähe zur frühen Senner Führung einschieben kann (7.). Mit dieser frühen Belohnung auf der Habenseite zeigt die gesamte Senner Mannschaft in den ersten 40 Spielminuten einen sehenswerten Auftakt, den man so nicht ohne weiteres erwarten konnte. Kurz darauf spitzeln die Senner in persona Sean Greenyer dem in Bedrängnis geratenden Queller Torwart einen Ball vom Fuß, aber hier fehlte in einer der seltenen Fälle die Aufmerksamkeit der Mitspieler, sodass es beim 1:0 bleibt. Allerdings sind die Senner in einer der folgenden zahlreichen Eckstoßsituationen hellwach und der quickfidele Paul Thesing läuft gekonnt einem von Jonas Bönsch stark reingelegten Eckball entgegen und versenkt diesen sehenswert zum 2:0. Ein starker Auftakt einer top engagierten Senner Elf. Quelle kann sich nun insgesamt etwas aus der Anfangsbedrängung befreien, bleibt aber mit meist hohen, weiten Bällen gegen den starken Kompodietas in der Luft oder die annähern jeden Zweikampf gewinnenden Steinkamp, Vysotskyi, Pietsch oder Lochmöller ohne aussichtsreichere Offensivaktionen. Die Blau-Weißen finden in den meisten Situationen die richtigen Mittel oder Wege, um sich immer wieder in starken Offensivaktionen Torgelegenheiten zu erarbeiten. Überragend dabei der „Kreativ-Sechser“ Leander Weihs, der zusammen mit Kompodietas im Zentrum alles abräumt und dann noch die Ruhe und das Auge für ausgezeichnete Schnittstellenpässe hat. Von einem dieser Zuckerpässe profitiert Kapitän Jonas Bönsch, der von Weihs in die Schnittstelle geschickt allein auf das Tor zuläuft, den Torwart aussteigen lässt und dann aus zu spitzem linken Winkel knapp verpasst – Schade! Prädikat sehenswert!

    Aber Bönsch soll kurz darauf nach einer Queller Offensivaktion nochmals die Gelegenheit bekommen, vom starken Nick Steinkamp wunderbar geschickt auf das Gastgeber-Tor zu entkommen, dieses Mal ist der Senner Spielführer nicht verhandlungsbereit und erzielt trocken das 3:0.

    Die Waldbad-Équipe spielt sich in einen kleinen Rausch und kommt im Schlussakkord des ersten Durchganges zu weiteren guten Chancen einschließlich Aluminiumtreffern und guten Reaktionen des Heimtorwartes. So ist es kaum verwunderlich, dass der bis dahin überragende Regisseur des Senner Spiels, Leander Weihs, mit einer sehenswerten Ballannahme-Torschusssequenz per Schlenzer das 4:0 erzielt. Kurz zuvor haben die Gastgeber ihre besten Spielszenen, als nach Ordnungsverlust im Senner Defensivverbund ein fehlgehender Querpass in einen Zweikampf mit Felix Pietsch endet, wobei der Queller Angreifer über den herauseilenden Burak Petri lupft und Pietsch auf der Linie sehenswert für seinen geschlagenen Torwart rettet. Einen scharf getretenen Freistoß aus 18 Metern kurz darauf kann Burak Petri über das Gehäuse lenken.

    Es gibt nicht viel, was Coach Lorenz zum Pausentee ansprechen muss, vor allem die Einstellung und Laufbereitschaft stimmten, sodass sich durch die vielen engagierten Einzelleistungen eine sehenswerte Gesamtperformance des Senner Teams ableiten ließ. Den kleinen Konzentrationsknick vor der Halbzeit gilt es nachzubetrachten. Lorenz bringt zur Pause für den „Kilometer-Macher“, Sean Greenyer, Sturm-Hoffnung Valton Krasniqi, der sich sofort in die engagierte Leistung seiner Mannschaft einreiht und wenige Minuten nach dem Wiederanpfiff mit einem sehenswerten Sprint am herauseilenden Torwart vorbei aus spitzem Winkel das Leder in die Maschen schleust – 5:0, der Deckel scheint drauf.  Kurz zuvor kommt Christoph Rosenthal, nach einem Zusammenstoß, für den starken Nick Steinkamp und liefert eine seriöse sowie fehlerfreie B1-Premiere.

    Aber der gerade erst eingewechselte Krasniqi scheint ebenfalls richtig Lust zu haben und erhöht nur fünf Minuten später auf 6:0. Die Torraumszenen häufen sich nun, da die Senner druckvoll und konzentriert weiterspielen und nicht anfangen „rumzudaddeln“. Zahlreiche Ecken und Standards sowie Strafraumszenen sind die Folge dieser engagierten Leistung. Nur kurz nach dem zweiten Treffer von Valton Krasniqi ist Leander Weihs nach einer Strafraumszene mit der Ruhe eines Klaus Augentaler zur Stelle und schießt durch das Strafraumgedränge zum 7:0 für Senne ein. Coach Lorenz wechselt jetzt weiter und bringt Malik Bekiri für den richtig guten Páris Kompodietas sowie Luis Pörtner für den ackernden-rackernden und aufmerksam mitspielenden Paul Thesing. Während Luis Pörtner sofort vor allem die engagierte Spielweise seines ausgewechselten Teamkameraden Thesing übernimmt, ist Bekiri eher an Standards beteiligt, wobei er nach Eckstößen gleich zwei Mal Aluminium trifft. Insgesamt lässt die Senner Elf bis fünf Minuten vor dem Ende viel zu viel liegen, teilweise ist man allerdings auch mit dem Pech im Bunde oder reagiert der Queller-Schlussmann gut. Die Kräfte gehen dann bei beiden Teams zur Neige, der für Vlad Hryshchuk eingewechselte Hushyar Kheder bleibt ein wenig zu passiv, um hier nochmal auf der Flanke Akzente zu setzen. Chancen ergeben sich dann noch mal für beide Teams: Jonas Bönsch hat in der 74. Spielminute genug Zeit, um sich aus wenigen Metern den Ball gleich zwei Mal zurecht zu legen, um das 8:0 zu erzielen, den Senner Schlussakkord lässt sich dann der heutige „Man of the Match“ Leander Weihs nicht nehmen und erzielt das 9:0, während sich der Senner Torwart Burak Petri bei einer eins-gegen-eins Situation ebenfalls nochmal auszeichnen darf und die „Null“ festhält.

    Natürlich darf man sich nach so einem Auftakt mal ausgiebig freuen. Neun Tore muss man erstmal schießen. Aber, klar ist auch, dass es für eine wahre Standortbestimmung viel zu früh ist. Man hat sich für die schwache Vorwochenleistung rehabilitiert und einen eigenen Anspruch formuliert. Die „dicken Bretter“ kommen aber erst noch, sehr wahrscheinlich direkt beim kommenden Heimspieltag gleich das erste. Die JSG aus dem Altkreis hat in den vergangenen Jahren stets gute, körperlich solide Mannschaften gestellt, die zudem einen engagierten Fußball zeigen. Daher ist direkt mit der auf den Montag verschobenen Trainingseinheit wieder Demut, Engagement und Konzentration gefragt. Jetzt gilt es, den hinterlassenen Eindruck des ersten Spieltages auszubauen und zu bestätigen.

    Man of the Match: Leander Weihs

  • B-Junioren unterliegen mit 1:2 in Häger/Babenhausen

    Das warf nicht ganz der Pflichtspielauftakt, den sich das Trainerduo Alexander Lorenz und Stefan Mahne für die Senner B-Junioren vorgestellt hatten. Bei brüllender Nachmittagshitze im Hägeraner Glutofen mussten die Senner trotz verdienter 1:0-Führung durch Kapitän Jonas Bönsch, nach einem Fehlpass-Doppelpack im letzten Spielviertel in eine empfindliche 1:2-Niederlage beim B-Ligisten JSG Häger/Babenhausen einwilligen.

    Die Senner kamen zunächst trotz starker Startaufstellung überhaupt nicht in die Partie. Die Gastgeber ließen die Senner bis in die eigene Hälfte hinein gewähren, doch spätestens da war aufgrund der über weite Strecken des Spieles enorm hohen Fehlpassquote auf Seiten der Senner „Schicht im Schacht“. Alexander Lorenz monierte folglich während der Pause den enorm hohen Aufwand, den das Senner Team betreiben musste, um im Ballbesitz zu bleiben bzw. wieder zu kommen. Aber auch gute Einzelleistungen blieben im ersten Durchgang Mangelware: Bis auf die Defensivreihe um den starken Torwart Tobias Bartneck, nur wenige Impulse nach vorne und insgesamt zu wenig Laufbereitschaft, um die durchaus verwundbare Gastgeberabwehr ernsthaft unter Druck zu setzen. Häger blieb nach vorne stets gefährlich und ließ nach Senner Fehlern im Spielaufbau das eigene offensive Potential aufblitzen, jeweils konnte Tobias Bartneck im Senner Tor entschärfen. Erst nach der Trinkpause des ersten Durchganges wurde das Senner Spiel gefälliger. In der Folge prüfen Valton Krasniqi und Malik Bekiri den Torwart der JSG. Es bleibt aber zu wenig durchschlagskräftig, was die Senner nach vorne aufbieten. Valton Krasniqi und Paul Thesing finden nur schwer ins Senner Spiel, Vlad Hryshuk und Leander Weihs bleiben in Einzelaktionen glücklos. Lediglich wenn sich Felix Pietsch und Nick Steinkamp mit ins Offensivspiel ein-

    Kapitän Jonas Bönsch erzielte das zwischenzeitige 1:0 für die Jungs vom Senner Waldbad

    schalten, geht etwas mehr für die Senner nach vorne. Die Senner Führung nach der Pause entspringt einem Eckstoß: Jonas Bönsch nimmt nach einem Abpraller aus gut 16 Meter am halblinken Sechzehnerrand Maß und trifft die Kugel optimal, die neben dem rechten Torpfosten einschlägt. Nach guter Vorarbeit über links müssen die Senner sogar noch vor der Pause auf 2:0 erhöhen, aber Vlad Hryshuk schießt unbedrängt über das Tor.

    Alex Lorenz ist zur Pause überhaupt nicht mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden, der zwischendurch eingewechselte Sean Greenyer konnte durch seine Laufarbeit zumindest den Druck auf die bis dahin zu wenig geprüfte Gastgeberabwehr erhöhen.

    Die stärkste Phase haben die jungen Waldbadkicker zwischen der 45. und 60. Minute, als es gleich mehrfach gelingt, sich vor das Tor der JSG zu spielen, aber drei, vier aussichtsreiche Gelegenheiten beinahe kläglich vergeben werden. Häger bleibt nach vorne stets gefährlich, auch weil der Senner Defensivverbund viel zu viele Ballannahmen im Senner Drittel zulässt und nicht konsequent am Gegner verteidigt. Einen ersten schweren Fehlpass aus der zunehmend müder wirkenden Senner Defensive münzen die Gastgeber direkt in eine eine-gegen-eins Situation um, die Torwart Tobi Bartneck sensationell für sich entscheidet. Die bis dahin solide Senner Abwehr offenbart nun einige Konzentrationsmängel, die in weitere schwere Abspielfehler münden. Zunächst fangen die Gastgeber direkt vor dem Senner Sechzehner ein Senner Abspiel ab, der Hägeraner Angreifer fackelt nicht lange und setzt einen sehenswert platzierten Torschuss zum 1:1 direkt neben den rechten Pfosten, Tobi Bartneck ist chancenlos. Kurz darauf ein fehlgehender Pass von links nach rechts vor dem eigenen Tor, wieder ist der Hägeraner Torschütze zur Stelle, fängt den Ball ab und schießt erneut mit starker Präzision ein, das Spiel ist innerhalb von zwei Minuten gedreht. Im Kollektiv fehlen der Senner Elf in den letzten zehn Minuten „die Körner“, das nötige flache Kurzpassspiel, um die körperlich starke Defensive der Gastgeber in Verlegenheit zu bringen kann nicht mehr abgerufen werden, sodass es am Ende bei der nicht unverdienten 1:2-Niederlage bleibt.

    Coach Lorenz ist trotz Niederlage, einige Stunden nach der Partie wieder guter Dinge: „Die Jungs müssen die Abläufe, die im Training gut klappen, eben auch ins Spiel übertragen. Klar, war es heute extrem heiß, aber letzten Endes fehlte bei einigen Spielern das nötige Engagement, andere haben einfach nicht ins Spiel gefunden. Wenn man dann die klaren Torchancen liegenlässt, die der Gegner aber auch hatte, dann kann es am Ende schiefgehen und das war heute der Fall. Die Fehler, die passiert sind, die passieren nun mal, wichtiger ist, das wir daraus lernen und sie in der Saison, ab kommender Woche nicht wieder begehen.“

    Also Jungs: Abhaken-Köpfe hoch-gute Trainingswoche absolvieren!

    Man of the Match: Tobias Bartneck

  • D2-Jugend gewinnt den 9. Tricky-Cup in Hareswinkel!

    Zum Saisonabschluss haben unsere D2-Jungs den 9. Tricky-Cup der TSG Harsewinkel gewonnen! Bei besten Bedingungen fand das prestigeträchte und bestens organisierte Turnier am 18./19.6. im Moddenbachtalstadion in Harsewinkel statt, dieses Mal mit insgesamt über 100 Mannschaften. Unsere D2 ging, betreut von Trainer Stefan Kopp und Fabian Kriete, beim D2-Turnier an den Start und behielt dort eine blütenweisse Weste: Nach vier Siegen in der Vorrunde gegen Wellensiek, Dornberg, Brake und Bad Salzuflen ging es direkt ins Finale, wo der TuS Eintracht Bielefeld wartete. Nach einem hart erkämpften Spiel und einem Tor von Maxim Puke ging der Turniersieg und der große Wanderpokal schließlich in die Senne. Mit Paul Emmerling stellten unsere Jungs zudem auch den besten Torschützen des Turnieres — Gratulation an alle für diese tolle Leistung!

  • F1- & F3-Spiele vom Samstag

    F-1 Junioren

    Heute zog es den kleinen Waldbadexpress nach Schildesche zur 3. Spielrunde. Direkt im ersten Spiel ging es gegen den Favoriten VfL Schildesche, auf leicht verschneiten Kunststoffrasen versuchten beide Mannschaften zuerst standhaft zu bleiben, Schildesche gelang das zuerst besser und ging schnell 1:0 in Führung. Mit der Führung im Rücken wollte Schildesche direkt in die Feierlichkeiten übergehen, und dachten das das ein leichtes Spiel wird. Die Rechnung haben die Jungs vom VfL aber ohne die Senner Jungs gemacht. Senne war von nun an galliger, kluges Zweikampfverhalten, und immer wieder schnelles direktes Passspiel führten zu einigen Tiermöglichkeiten. Nach einigen Ecken für Senne war es soweit, eine präzise Ecke durch Emil köpfte, der heute sehr starke Selim sensationell zum 1:1 ein. Senne wollte nun mehr, und drückte auf den verdienten Führungstreffer, doch leider sollte dieser nicht fallen. Senne-Schildesche 1:1
    Im zweiten Spiel ging es gegen den nächsten Liganeuling aus Oldentrup. Senne zeigte sofort wohin die Reise gehen sollte, alle Jungs hatten jetzt richtig Bock, Felix leitete immer wieder Angriffe über die Rechte Seite ein. Und so führte Senne schnell 3:0, und ließ es jetzt etwas ruhiger angehen, ohne die Spielkontrolle aus der Hand zu geben. Aus dem nichts erhöhte Senne auf 4:0, und schaltete zwei Gänge zurück und überließ von nun an Oldentrup das Spiel, aber die wusten zunächst nicht was sie machen sollten, als dann aber der Anschlusstreffer viel, und Senne dann nochmals in der Abwehr umgestellt hatte, ging die Senner Post nochmal ab und erzielte noch das 5:1. Torschützen: Selim, Emil, Nick, Julian und Timur. Senne-Oldentrup 5:1
    Zum Schluss ging es gegen Steinhagen. Von Anfang an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem Steinhagen mit einem Befreiungsschlag und der Hilfe der Sonne, welche David geblendet hat, in Führung ging. Senne schüttelte sich kurz und kam ganz schnell zum Ausgleich. Chancen hüben wie drübem machten das Spiel extrem spannend. Und so vielen auf jeder Seite noch ein Tor.Nach zehn Minuten tauschten die Torhüter nocheinmal. Senne verlor etwas den Faden und Steinhagen erzielte das nächste Tor. Das sollte es aber noch nicht gewesen sein, einen hohen Ball wollte Julian vor Cinar weg köpfen, was leider nicht klappte und der Ball sengte sich hinter Cinar ins Tor. Julian wollte das sofort wieder gut machen und schoss aus allen lagen auf das gegnerische Tor. Senne drückte, Senne kämpfte, Senne versuchte alles, nachdem Julian dann den Anschlusstreffer gelang, investierte Senne nun noch mehr. Und spielte einige gute Chancen heraus. Bis auf ein Distanzschuss der von Cinar sensationell gehalten wurde, kam von Steinhagen nichts mehr. Leider sollte das 4:4 nicht mehr fallen, und somit ging Senne als unglücklicher Verlierer vom Platz. Senne-Steinhagen 3:4.

    F-3 Junioren

    Der F-3-Spieltag stand angesichts des Schneefalls unter keinem guten Stern, dennoch wurde gespielt, sicher ein Erlebnis für unsere Senner Buben!
    In der Partie gegen gut verteidigende Gadderbaumer im knöcheltiefen Schnee taten sich die Waldbadkicker schwer mit dem Tore schießen. Levin und Mio erlösten die Blauen jedoch am Ende, während die Gäste einen schönen Konter zum Anschluss nutzen konnten.
    Gegen die starken Hillegosser verlief die Partie wie schon im Herbst: Zunächst konnten die Senner nach toll herausgespielten Toren von Lennox und Mio in Führung gehen, die Grün-Schwarzen schlugen aber zurück und konnten am Ende mit 2:3 gewinnen. Eine tolle Leistung gepaart mit einigen interessanten Erkenntnissen auf Schnee beschlossen den Spieltag der F-3. Danke an alles für’s Helfen!

  • D2-Jugend besiegt den Spitzenreiter!

    Die D2-Jugend hat in einem spannenden und hochklassigen Spiel bei bestem Fussballwetter den bis dato ungeschlagenen Spitzenreiter SC Peckeloh mit 1:0 besiegt! Nach einer intensiven Anfangsphase entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, dass unsere Jungs mit einer mutigen und rundum disziplinierten Mannschaftsleistung lange Zeit kontrollieren konnten. Die Defensive stand fehlerlos und in der Offensive kam die D2 durchaus zu ihren Möglichkeiten. Aber erst eine „abgerutschte Flanke“ von Mike Hinz in der zweiten Halbzeit senke sich ins lange Eck und bracht die umjubelte Führung. Nach einem im Weiteren offenen Schlagabtausch mit brenzligen Situationen auf beiden Seiten blieben die Punkte aber in der Senne. Die D2 behauptet somit den 2. Platz in der Tabelle und verkürzt den Rückstand auf den Tabellenführer aus dem Altkreis Halle.

  • Nachbetrachtung F1-Spielrunde vom 19. März

    Als erstes ein Lob an die Jungs, die sich zum Anfang selbständig warm gemacht haben, erst eine Platzrunde mit anschließendem dehnen. Das ist in einer F Jugend nicht selbstverständlich. Respekt und Anerkennung!

    Nun zum ersten Spiel, es ging gegen Eintracht. Beide Mannschaften wollten direkt zeigen was sie drauf haben. Senne versuchte immer spielerische Lösungen zu finden, Eintracht kam mehr über den Kampf. Es entwickelte sich ein spannendes Spiel, mit vielen Tor Chancen auf beiden Seiten. Senne jedoch zeigte ein richtig gutes Kombinationspiel und auch die Standartsituationen waren brandgefährlich. Eine Ecke durch Emil wurde perfekt getreten und Julian köpfte den Ball perfekt ins Tor. Die anderen beiden Tore waren richtig gut herausgespielt. Senne – Eintracht 3:1

    Im zweiten Spiel ging es gegen den Liganeuling Dornberg. Senne zeigte sofort an wer der Chef im Ring ist. Mit klasse Kombinationsfußball wurde Dornberg teilweise schwindelig gespielt. Selbst unsere Abwehrspieler schalteten sich immer wieder in das Angriffsspiel mit ein. Schnell stand es vier zu null. Und Senne ließ es etwas ruhiger angehen, ohne die Spielkontrolle aus der Hand zu geben. Nach ein paar Wechsel gab Senne noch mal Gas und erzielte noch 3 weitere Tore. Wenn Dornbergs Torhüter und der Pfosten nicht so ein guten Tag gehabt hätten, wäre das Ergebnis noch höher ausgefallen.
    Senne – Dornberg 7:0

    Zum dritten Spiel gegen Wellensick wollten alle nochmals alles aus sich herausholen. Leider kam der VfR mit der ersten Ecke direkt zum Erfolg und ging 1:0 in Führung. Senne gab nicht auf und hielt gut dagegen, nachdem das 2:0 viel drohte das Spiel in die falsche Richtung zu kippen. Aber die Jungs gaben nicht auf und kamen jetzt besser ins Spiel, viele Angriffe wurden über die rechte Seite eingeleitet. Wellensick geriet zunehmend unter Druck, und folgerichtig erzielte Senne den Anschluss. Der VfR war geschockt und verlor zusehends seine Spielerische Linie, jedoch erzielte Wellensick aus dem Nichts das 3:1. Senne jedoch wollte sich nicht geschlagen geben, und kam verdient zum erneuten Anschluss, Senne stand jetzt hinten sicher und drang auf den verdienten Ausgleich, leider wollte das erlösende Tor nicht fallen.
    Senne – Wellensick 2:3

    Heute haben die Jungs ein richtig starken Spieltag hingelegt!

  • Katastrophale Chancenverwertung – Ersatzgeschwächte Riserva unterliegt in letzter Minute 1:2

    In einem zwar spannenden aber kaum als sehenswert zu bezeichnenden Spiel auf dem Senner Kunstrasen verlor die Zwote nach dem Achtungserfolg in Jöllenbeck höchst unnötig mit 1:2. Den zwischenzeitlichen Ausgleich besorgte Frank Rott.

    Eigentlich seit der Wiederaufnahme der Wintervorbereitung agiert Sennes Zwote im Krisenmodus. Sicherlich könnte man sich in Anbetracht des im Herbst erarbeiteten Punktekontos entspannt geben. Aber die sich von Woche zu Woche mehr anspannende Personalsituation gibt wenig Anlass dazu. Einerseits werfen sich immer wieder, eigentlich angeschlagene und kaum fitte Akteure ins Getümmel, andererseits ist ein geregelter Betrieb unter diesen Voraussetzungen nur schwer möglich, die Spieltage inbegriffen.

    Diese Erkenntnis sollte sich am heutigen Spieltag in prekärer Weise bemerkbar machen. Das Interimsspielertrainer-Duo Frank Rott und Sven Terveer konnte zwar auf die „soweit“ angestammte Defensive zurückgreifen, aber bereits nach nur wenigen Zeigerumdrehungen fiel Innenverteidiger Jan Hendrik Rüter mit einer Fußverletzung auf, sodass umgehend improvisiert werden musste. So verschob Kris Naporra recht schnell auf die Rechtsverteidigerposition und Burhan Tokman ins Zentrum der Abwehr neben Felix Scharf. Der seit Wochen überragende Ivo Dalhoff blieb links. Mert Kilic und die „treue Stütze“ Flori Helmke ackerten auf der Sechs gegen körperlich robuste und zum Teil sehr rigoros einsteigende Gäste, Marc Wittler und Marcel Schmidt besetzten die Flügel, während Mirko Cacic und Frank Rott das Angriffsduo gaben.
    Neben der Verletzung von Jan Hendrik Rüter bereits nach wenigen Minuten vielleicht eine der spielentscheidenden Szenen: Ivo Dalhoff wir über links in den Raum geschickt und zieht mit Ball am Fuß in Richtung gegnerisches Tor ab, wird dann aber klar im Sechzehner vom Innenverteidiger der Gäste abgeräumt. Der Pfiff des Unparteiischen ertönte, aber der Schiedsrichter wollte das Foulspiel außerhalb des Sechzehners gesehen haben, eine aus Senner Sicht unglückliche Entscheidung.

    Es entwickelte sich eine nicklige, unattraktive Partie mit vielen unnötigen Härten. Die Senner haben immer wieder Schwierigkeiten, sich hinten klar durchzusetzen, sodass die Gäste, die kaum sehenswerter agierten als das Waldbadensemble, eine verpatzte Abwehraktion zur schmeichelhaften Führung per Pieke aus zwölf Metern nutzten. Die Senner fanden im ersten Durchgang zu selten den rechten Zug zum Tor, wenn er da war, und es kam zu drei, vier hochkarätigen Gelegenheiten, dann vergab man diese Chancen mit teils bemerkenswertem Unvermögen.
    Noch schlimmer wurde dieses im zweiten Durchgang, als man die Gäste nahezu in der eigenen Hälfte einschnürte, aber mit allerbesten Gelegenheiten nahezu sträflich umging. Als man eigentlich fünf oder gar sechs eins hätte führen müssen, ist es Frank Rott, der einen Angriff im Gästetor unterbringt, aber die Kräfte, die für diesen Hoffnungsschimmer aufgewendet worden waren, die schwanden nun. Hinten wurde man immer offener, sodass Burhan Tokman eine hochbrisante Aktion nur per Foul entschärfen konnte, wodurch er mit Gelb-Rot den Platz verlassen musste. Das Loch, das nun im zentralen defensiven Mittelfeld der Senner entstand, konnte trotz aller Gegenwehr nicht mehr adäquat gestopft werden, sodass sich eine Alles-oder-Nichts-Partie mit langen Bällen auf beiden Seiten entwickelte, bei der sowohl die Gäste als auch die Senner erneut kläglich mit allerbesten Gelegenheiten scheiterten.
    Am Ende können die Gäste eine der sich bietenden 1000%-Angriffe erfolgreich abschließen, während den Sennern jegliches Fortune im Abschluss abging und somit das 1:2 besiegelte.

    Tokman Gelb-Rot, Rüter verletzt, Schulze verletzt, Hentschel verletzt, eigentlich Cacic und Wittler verletzt, Klimusch gerade erst wieder eingestiegen, Ahmet Eser gerade erst genesen – was soll’s, man muss wohl hoffen, es sind halt schwierige Zeiten, aber das weiß wohl inzwischen auch jeder.

  • Trotz 0:2 – B2 zieht sich achtbar aus der Affäre

    Im dritten Spiel der vergangenen Woche hat sich die B2 auch ohne nennenswerte Verstärkung und trotz des Ausfalls zweier Leistungsträger sehr achtbar aus der Affäre gezogen.
    Trainer Stefan Mahne musste in der Partie auf den angeschlagenen Yeongjun Kim sowie Behar Aziri verzichten, erhielt aber sowohl aus C1 als auch der C2 ein wenig Schützenhilfe.
    Über weite Strecken konnte die Senner B-Reserve die Partie gegen die favorisierten Gäste aus Heepen offenhalten, zahlte aber für den außerordentlichen, kämpferischen Einsatz mit viel Kraft. Am Ende waren es zwei Standardsituationen im letzten Spieldrittel, jeweils nach einer Ecke, die das Match zu Ungunsten der Senner U16 entschieden. Dennoch war der Senner Coach mit dem engagierten Einsatz seiner Spieler einverstanden und lobte insbesondere Mert Keskin, Justus Busse, Christof Rosenthal und Ersan Tez um Torwart-Neuling Riadh Naamo für ihre beherzte Leistung.