{"id":1636,"date":"2020-02-19T19:33:25","date_gmt":"2020-02-19T19:33:25","guid":{"rendered":"http:\/\/tus08senne1-fussball.de\/?p=1636"},"modified":"2020-02-19T19:35:03","modified_gmt":"2020-02-19T19:35:03","slug":"die-gnadenlosen-waldbadexpress-schenkt-oerlinghausen-sieben-dinger-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tus08senne1-fussball.de\/?p=1636","title":{"rendered":"Die \u201eGnadenlosen\u201c \u2013 Waldbadexpress schenkt Oerlinghausen sieben Dinger ein!"},"content":{"rendered":"<p><strong>(sm) In einem trotz des Endresultats unfassbar packenden und mindestens ebenso hochintensiven Bezirksligaduell hat der heimische Waldbadexpress den lippischen Nachbarn vom TSV Oerlinghausen auf dem Kunstrasenplatz am Waldbad durch Tore von Malte Gruner (4x) Matthes Schwabedissen, Simon Czernia und Gian-Luca Linstromberg mit 7:3 besiegt.<\/strong><\/p>\n<p>Ich darf mich, wenn auch an dieser Stelle bzw. in Bezug zur \u201eSenner Ersten\u201c nur vertretungsweise, bei Euch zur\u00fcckmelden, liebe Leser und Interessierte rund um den wohlm\u00f6glich \u00e4ltesten \u201eBlog\u201c im Bielefelder Amateurfu\u00dfball. Einige von Euch haben mich pers\u00f6nlich im letzten halben Jahr eng begleitet und k\u00f6nnen sich sicher vorstellen, dass es sich f\u00fcr mich ein wenig komisch anf\u00fchlt, mich nun wieder dem \u201eWerk\u201c um den gro\u00dfen TuS 08 zuzuwenden, den ich nat\u00fcrlich, trotz der Distanz, nie aus den Augen verloren habe \u2013 wie k\u00f6nnte ich nach den vergangenen 16 Jahren und dem hochdramatischen 2019 auch? Aber dar\u00fcber will ich nun nichts weiter verlieren, denn es gilt sich den Hauptprotagonisten, der Mannschaft des Waldbadexpresses und dessen Verantwortlichen zuzuwenden, die seit Sommer Woche f\u00fcr Woche Senner Fu\u00dfballgeschichte schreiben!<\/p>\n<p>Wintervorbereitungen sind \u201eeine Sache f\u00fcr sich\u201c, wei\u00df man auch am Senner Waldbad. Dementsprechend verwundert es auch kaum, wenn ich konstatiere, dass die \u00dcberraschungsmannschaft der Bezirksliga Staffel 02 aus dem Bielefelder S\u00fcden eine insgesamt durchwachsene Vorbereitung zur R\u00fcckserie der laufenden Spielzeit absolviert hat. Die meisten der zahlreichen Testpartien wurden mit vergleichsweise kleinem Kader bestritten, h\u00e4ufig fehlten zahlreiche Akteure aus unterschiedlichen Gr\u00fcnden, am Ende musste sogar ein Test aus Personalnot abgesagt werden. Sei es, wie es sei \u2013 verfolgt man den inzwischen gl\u00e4sernen Lokalfu\u00dfball auf den einschl\u00e4gigen Online-Portalen, darf man feststellen, dass es nicht nur unserem hei\u00dfgeliebten Waldbadexpress so geht bzw. ging, sondern auch ganz andere Kaliber mit denselben Erscheinungen zu k\u00e4mpfen haben. Als sehr wenig karnevalsaffiner Betrachter, kann ich auch der Entscheidung wenig abgewinnen, die R\u00fcckwunde so fr\u00fch einzul\u00e4uten, um eine Woche sp\u00e4ter, am Karnevalswochenende, dann eine Spielpause einzulegen, aber auch hier \u2013 \u201eDon\u2019t fight the System!\u201c<\/p>\n<p>Mike Wahsner konnte zwar insgesamt auf eine \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum gut eingespielte Startelf zur\u00fcckgreifen, musste aber dennoch neben Co-Trainer Christian Lyko einige Akteure verletzungs- oder verhinderungsbedingt abschreiben, die sicher der Breite des Kaders und damit dem Bauchgef\u00fchl des Trainers gutgetan h\u00e4tten. So kam Jan Partmann im Senner Tor zu seinem zweiten Saisoneinsatz und zeigte sich in zahlreichen Situationen in Bestform! Gian-Luca Linstromberg stellte zusammen mit Stefan Dopheide die Innenverteidigung, die von Publikumsliebling Marcel Landgraf und dem Senner \u201eGennaro Gattuso\u201c \u2013 Massimo Zanghi auf den Au\u00dfen flankiert wurde. Zentral auf der Sechs agierte Regisseur und \u201eZauberf\u00fcsschen\u201c Michel Dennin zusammen mit Tackling-Gott Ole Gruner, der jedoch zur Pause verletzt ausscheiden und durch den gl\u00e4nzend aufgelegten sowie agilen Frank Rott ersetzt werden musste. Die \u00fcberragende Fl\u00fcgelzange der vergangenen Spielzeit, Matthes Schwabedissen und Simon Czernia gaben ihr 2020-Deb\u00fct auf den angestammten Positionen, Czernia traf sp\u00e4t, Schwabedissen bereitete zwei Senner Treffer gro\u00dfartig vor und erzielte einen selbst. In der Offensive ergab sich mit Ausnahmetalent Malte Gruner (diesmal mit Haarband) und dem perfekt \u201eeingesennerten\u201c Cem Beyer ein hochagiles und vor dem Tor humorloses Sturm-Duo, das die T\u00fccken und schwierigen Bedingungen des kleinen Senner Gel\u00e4ufs optimal f\u00fcr die Spielweise des eigenen Teams auszunutzen verstand. Als Alternativen standen \u201eGoldfu\u00df\u201c Florian Helmke, Florian Krogmann, Dennis Ambrosius, Henrik Eckseler und der bereits erw\u00e4hnte Frank Rott zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Da der TSV angek\u00fcndigt hatte, die verlustfreie Senner Serie zu beenden, war abzuwarten, wie die Partie auf dem Minimalma\u00df-Platz am Senner Waldbad verlaufen w\u00fcrde, nachdem die Verantwortlichen der Stadt Bielefeld den Rasenplatz am Waldbad bei einer letzten Begehung am Freitag f\u00fcr den Spielbetrieb gesperrt hatten. Auch die Senner gingen trotz des \u201eHeimvorteils\u201c mit gemischten Gef\u00fchlen in das Match, denn eigentlich kommt der Platz mit seiner ber\u00fchmt-ber\u00fcchtigten Enge und K\u00fcrze der Senner Spielweise keineswegs zu Gute, das aber nur am Rande, denn die diesbez\u00fcglichen Diskussionen sind am Ende vertane Liebesm\u00fch.<\/p>\n<p>Die G\u00e4ste zeigten sich von Beginn an als physisch robuste Truppe, die keinen Zweifel daran lie\u00df, dass sie sich trotz aller Umst\u00e4nde und st\u00fcrmischen Wind einiges f\u00fcr den R\u00fcckrundenauftakt ausrechnete. So waren die Gr\u00fcn-Schwarzen auch optisch im ersten Durchgang das spielbestimmende Team, ohne jedoch aus dieser Variable wirkliches Kapital zu schlagen. Das taten hingegen die Senner, die jede noch so minimale Gelegenheit durch Unsicherheiten und Stellungsfehler zu wittern schienen und viele richtige Entscheidungen mit einer gl\u00e4nzenden F\u00e4higkeit im Team-Play zu antizipieren, in Z\u00e4hlbares umm\u00fcnzten. Die G\u00e4ste versuchten gar nicht erst Fu\u00dfball zu spielen, was sicher eine nachvollziehbare Entscheidung darstellt, sondern suchten ihr Heil darin, permanent Standardsituationen, wozu ja quasi jeder Einwurf zehn Meter hinter der Mittellinie z\u00e4hlt, zu generieren. Die Senner hingegen setzten auf die feine Technik ihrer Offensivakteure und die unwahrscheinliche Geschwindigkeit ihres Highspeed-Duos auf den Au\u00dfen. Einen \u00e4u\u00dferst schweren und kaum zu beneidenden Stand hatte dabei der Unparteiische, der in einem \u00e4u\u00dferst giftig und mit teils expliziter H\u00e4rte gef\u00fchrten Spiel alle H\u00e4nde voll zu tun hatte und insbesondere zu Beginn einige Entscheidungen traf, die nicht aus jeder Perspektive nachvollziehbar waren.<\/p>\n<p>Oerlinghausen versuchte hart in Richtung Senner Strafraum zu pressen, um durch die, bei der Enge zwangsl\u00e4ufig entstehenden, Einw\u00fcrfen und Standardsituationen zu Torraumszenen zu kommen. Nach 90 Minuten waren es sicher zwei bis drei Dutzend wie Eckst\u00f6\u00dfe vorgetragene Einwurf Szenen, mitten rein ins bunte Leben des Senner Sechzehners, die die G\u00e4ste zu verbuchen hatten, aber mit den \u201ezwei T\u00fcrmen\u201c in der Senner Innenverteidigung, Linstromberg und Dopheide sowie auch dem einen oder anderen gn\u00e4digen Einwand des Fu\u00dfballgottes, \u00fcberstanden die Waldbadkicker das \u201eTrommelfeuer\u201c in den eigenen sensiblen Bereich. Erst in den letzten zwanzig Minuten kamen die Lipper per Standards zu Treffern, da war das Match aber insgesamt schon entschieden. Es war allerdings, insbesondere vor dem Hintergrund der pausenlosen Belagerung des Senner Sechzehnmeterraumes, ein \u201eSahne Tag\u201c vom furchterregend guten Malte Gruner, der vier von f\u00fcnf sich ihm bietenden Torchancen, mit gnadenloser Effizienz verwertete. Der Kapit\u00e4n hat hier einen deutlichen Entwicklungsschritt getan, mit dem er den aufopferungsvollen Defensivkampf seiner Mannschaft vergoldet hat, den er obendrein von vorne angef\u00fchrt hat. Ich kann mich an Zeiten erinnern, da w\u00e4re der gute Senner \u201ePr\u00e4si\u201c Lars Herrmann jetzt noch unterwegs, um die Fehlsch\u00fcsse des Blondschopfes aus der Senner Botanik zu sammeln \u2013 diese Zeiten sind vorbei. So ist es Malte Gruner, der nach einem bilderbuchartig und technisch sehenswert vorgetragenen Angriff \u00fcber die linke Senner Seite, gegen eine von der Geschwindigkeit und Pr\u00e4zision des Angriffs v\u00f6llig \u00fcberraschte Oerlinghausener Mannschaft, zum 1:0 trifft: Michel Dennin hatte \u2013 gehaucht wie einen perfekten Handkuss \u2013 Marcel Landgraf mit einem gef\u00fchlvollen Flugball auf die linke Au\u00dfenbahn verabschiedet. Landgraf hatte Gruner im R\u00fcckraum ersp\u00e4ht, bedient diesen perfekt in den Fu\u00df, sodass Gruner mit einem saharatrockenen Flachschuss direkt neben den rechten Pfosten das 1:0 markiert. Allerdings lie\u00dfen sich die G\u00e4ste durch die fr\u00fche Senner F\u00fchrung mal so rein gar nicht beeindrucken sondern erh\u00f6hten weiter den Druck auf die Senner Defensivreihen, die sich jedoch in einem grandiosen Fight mit maximaler Gegenwehr ereiferten. Es entwickelte sich ein h\u00e4ssliches, v\u00f6llig zerfahrenes Spiel mit pausenlosen Strafraumszenen im und am Senner Sechzehner. Stark, was der Senner Defensivverbund da leistete. Wenn sich dann aber die M\u00f6glichkeit f\u00fcr den Waldbadexpress ergab, nach vorne etwas zu machen, dann brannte es sofort lichterloh bei den G\u00e4sten: So antizipieren die Senner in der 20. Spielminute geradezu eine kleine Schlampigkeit in der Oerlinghausener Hintermannschaft und sofort geht die Post ab. Gruner und Beyer gewinnen aggressiv den Ball, schnelles direktes Spiel \u00fcber zwei Stationen, Vorhergabe, Matthes Schwabedissen scheitert in einem ersten Abschlussversuch, aber Gruner ist zur Stelle und dr\u00fcckt die Kugel zum 2:0 \u00fcber die Linie. Die ganze Mannschaft wirkte trotz der pausenlosen Defensivaktionen h\u00f6chst pr\u00e4sent und bereit, sodass auch das 3:0, nur eine Minute sp\u00e4ter, ein weiteres Mal die Ausnutzung eines minimalen Fehlers in der G\u00e4steabwehr darstellt. Dieses Mal wird der blendend aufgelegte Matthes Schwabedissen \u00fcber rechts alleine auf die Reise geschickt, ist mit seiner unglaublichen Geschwindigkeit sofort entfleucht und l\u00e4sst dem Oerlinghausener Keeper im eins-gegen-eins keine Abwehrchance \u2013 3:0 Senne, Oerlinghausen st\u00fcrmte, aber Senne traf! Die fehlenden 25 Minuten bis zum Pausentee sind nichts f\u00fcr Fu\u00dfball\u00e4stheten und Senne-Fans. Oerlinghausen schn\u00fcrt das Waldbadensemble mit unnachgiebigen Druck hinten ein, die Senner sind sie mal in Ballbesitz, geben das Leder viel zu schnell und teils \u00fcberhastet wieder Preis, sodass es beim unnachgiebigen Trommelfeuer in Richtung Senner Geh\u00e4use bleibt. Irgendwann sind die Senner dann nach einem durchaus unn\u00f6tigen Ballverlust in der Offensive f\u00e4llig: Der TSV spielt einen langen Flugball auf den Rechtsau\u00dfen, Landgraf verliert, und das hat Seltenheitswert, eines seiner Laufduelle, im eins-gegen-eins ist Keeper Partmann chancenlos und es steht nur noch 3:1. Dabei geh\u00f6rt erw\u00e4hnt, dass die G\u00e4ste mit ihren Einwurf-Standards gleich zweimal den Querbalken touchieren \u2013 aber Gl\u00fcck muss man sich erarbeiten und das tat diese Senner Elf aufrichtig. Ich komme dabei auch nicht umhin, die wirklich grandiose Performance der Senner Innenverteidigung und insbesondere des Senne-R\u00fcckkehrers Gian-Luca Linstromberg hervorzuheben, denn es war wahrliche Schwerstarbeit, die dort verrichtet wurde. Kurz vor dem Pausentee rettete der hochgewachsene Linstromberg ein eins-gegen-drei gegen die G\u00e4ste und vereitelte damit \u00fcberragend den Anschluss der Lipper \u2013 Ehre, wem Ehre geb\u00fchrt!<\/p>\n<p>Die Halbzeit verschaffte eine der ganz wenigen Verschnaufpausen w\u00e4hrend dieser hochintensiven Partie, die die gut und gerne 150 Zuschauer f\u00fcr eine Erfrischung oder eine der ersten Freiluft-Bratw\u00fcrste des jungen Jahres nutzten.<\/p>\n<p>Der zweite Durchgang setzte zwar mit dem Versuch der G\u00e4ste fort, per Standard endlich zum Torerfolg zu kommen, aber die Senner stellten in den zweiten F\u00fcnfundvierzig zunehmend das bessere und ohnehin effizientere Team, wenngleich sich Jan Partmann im Senner Tor gleich mehrfach als sicherer und souver\u00e4ner Schlussmann bewies. Au\u00dferdem musste Tackling-Star Ole Gruner das Gr\u00fcn mit einem stark geschwollenen Fu\u00df r\u00e4umen, hoffen wir, dass sich die Bef\u00fcrchtungen eines Bruches nicht bewahrheiten, aber das sah schon wirklich alles andere als gut aus. Senne, mit einem sofort in den Kampf mitziehenden Frank Rott, immer besser und Oerlinghausen zunehmend verzweifelt und mit schweren Abstimmungs- und Stellungsfehlern vor allem beim Senner Mittel der Wahl, vom R\u00fcckenwind befl\u00fcgelten langen B\u00e4llen. So schickt Jan Partmann den Torj\u00e4ger vom Dienst, Malte Gruner, nach einem abgefangenen Einwurf per sensationell getimten Absto\u00df auf die Reise, der Oerlinghausener Verteidiger versch\u00e4tzt sich beim durch eine Windb\u00f6 befl\u00fcgelten Leder, Gruner bricht durch und vollendet einmal mehr mit gnadenloser Effizienz nun zum 4:1. Der n\u00e4chste Senner Treffer, knapp eine Viertelstunde nach der Pause ist der erste wirklich wahrnehmbare Wirkungstreffer bei den G\u00e4sten, die sich dennoch \u00fcber 90 Minuten unnachgiebig wehren und stets dranbleiben. Aber jetzt klappt auch noch alles bei den Waldbadkickern, die in der zentrale um Dennin und Rott sowie Dopheide und Linstromberg kompakt und offensiv schnell umschaltend stehen. Wieder wird Matthes Schwabedissen bilderbuchartig auf diesem engen Gel\u00e4uf geschickt, wieder produziert der Senner Au\u00dfenrenner eine Bilderbuchvorhergabe, die der Top-aufgelegte Gruner nur noch zu verwerten braucht, und es steht 5:1. Kurz zuvor hatten die G\u00e4ste einen eigenen Akteur verletzungsbedingt auswechseln m\u00fcssen, die Szene ohne Gegnereinwirkung sah nicht gut aus, wir w\u00fcnschen von hier aus alles Gute und baldige Genesung! Zwanzig Minuten vor dem Ende rutscht den Sennern eine Ecke durch, die am langen Pfosten zum 5:2 genutzt wird. W\u00fcrde hier nochmal etwas gehen, f\u00fcr die nie aufsteckenden Lipper?<\/p>\n<p>Die Antwort pr\u00e4sentierten Cem Beyer und Simon Czernia, die davon profitierten, dass sich Malte Gruner auf dem R\u00fcckweg in die eigene H\u00e4lfte befand und somit lediglich passiv abseits stand, als Cem Beyer \u00fcber rechts Au\u00dfen geschickt, die n\u00e4chste Traumvorhergabe der Blauen an diesem Spieltag produziert, die Simon Czernia, der insgesamt nicht in der \u00fcberragenden Form der vergangenen Saison stattfand, nur noch einzuschicken braucht \u2013 6:2. Jetzt, nach \u00fcber 70 Minuten Full-Contact Fu\u00dfball geht allm\u00e4hlich etwas die Spannung aus der Partie und es wird insgesamt auf beiden Seiten etwas ungenauer gearbeitet, wodurch Jan Partmann einige Male f\u00fcr seine Mitspieler retten muss. Tats\u00e4chlich gelingt den G\u00e4sten f\u00fcnf Minuten vor Ende der offiziellen Spielzeit ein weiterer Treffer, aber auch der Waldbadexpress ist noch nicht durch und beh\u00e4lt sich den insgesamt 10 Treffer in diesem munteren Treffer selber vor: Gian-Luca Linstromberg veredelt seine \u00fcber 90 Minuten \u00fcberragende Abwehrleistung mit einem Volleytor, leicht abgef\u00e4lscht zum 7:3, den hatte sich der Heimkehrer des goldenen 92er Jahrganges mehr als verdient, dieses Spiel wurde trotz der wahnsinnig guten Effizienz in der Offensive vor allem in einer zerm\u00fcrbenden Abwehrschlacht mit gut und gerne 15 Minuten Netto-Spielzeit im Senner Strafraum gewonnen.<\/p>\n<p>Eine \u00fcberragende Teamleistung ihrer Mannschaft sowie ausgezeichneter Individualk\u00f6nner durften die zahlreich erschienenen Senner Zuschauer an diesem st\u00fcrmischen Sonntag am Senner Waldbad bestaunen. F\u00fcr mich pers\u00f6nlich war es sehr ergreifend, mitzuerleben, wie sehr diese Mannschaft Werte und Grunds\u00e4tze lebt, die in vielerlei Hinsicht repr\u00e4sentativ f\u00fcr das stehen, was am Senner Waldbad in den letzten f\u00fcnf Jahren erreicht wurde. Da wird sich mit und f\u00fcreinander auf dem Platz zerrissen, um die blau-wei\u00dfe Flagge weiterhin selbst im Sturm wehen zu lassen. Aufopferungsvoller Kampf und Engagement, aber auch spielerisch-technisch h\u00f6chst sehenswerte Aktionen und Szenen, die einem jeden, der den Weg dieser Jungs aus der Kreisliga B mitverfolgt hat, wie eine Offenbarung vorkommen muss. Ich hoffe und w\u00fcnsche sehr, dass der immer weiter zunehmende Zuspruch f\u00fcr den Verein, die Fu\u00dfballabteilung und das Flaggschiff, den Waldbadexpress, sich so weiterentwickeln. Die Zeit ist reif, weitere tiefgreifende Schritte zu gehen, um das Werk dieser gro\u00dfartigen Jungs und ihrer Trainer weiter zu befl\u00fcgeln. Wir gehen unseren Weg, dieser Weg war auch im 13. Spiel in Folge Erfolg versprechend. Jungs \u2013 nur IHR habt es in der Hand, wie dieser Weg weitergeht, aber sicher ist, dass Senne hinter Euch steht!<\/p>\n<p>Man of the Match: Gian-Luca Linstromberg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(sm) In einem trotz des Endresultats unfassbar packenden und mindestens ebenso hochintensiven Bezirksligaduell hat der heimische Waldbadexpress den lippischen Nachbarn vom TSV Oerlinghausen auf dem Kunstrasenplatz am Waldbad durch Tore von Malte Gruner (4x) Matthes Schwabedissen, Simon Czernia und Gian-Luca Linstromberg mit 7:3 besiegt. 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