{"id":1497,"date":"2019-11-21T17:26:30","date_gmt":"2019-11-21T17:26:30","guid":{"rendered":"http:\/\/tus08senne1-fussball.de\/?p=1497"},"modified":"2019-11-21T17:26:30","modified_gmt":"2019-11-21T17:26:30","slug":"waldbadexpress-beendet-hinrunde-mit-einem-paukenschlag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tus08senne1-fussball.de\/?p=1497","title":{"rendered":"Waldbadexpress beendet Hinrunde mit einem Paukenschlag"},"content":{"rendered":"<p>Was f\u00fcr ein gelungener Abschluss der Hinrunde! Am 15. Spieltag wusste die Senner Elf auch gegen die Mannen vom FSC Rheda, die als Tabellenzweiter und damit gleichzeitig als einer der aktuellen Aufstiegsfavoriten anreisten, zu gl\u00e4nzen. Dank einer starken, geschlossenen Mannschaftsleistung verdienten sich die Kicker vom Waldbad am Ende der 90 gespielten Minuten den knappen 2:1-Erfolg. Die Folge: Zehntes (!) Ligaspiel in Serie ungeschlagen &#8211; wo soll das noch hinf\u00fchren&#8230;?<\/p>\n<p>Nasskaltes Herbst-Wetter dominierte an diesem Sonntag das Himmelsbild \u00fcber der bpi-Arena. Im Gegensatz dazu zeigte sich das Gel\u00e4uf jedoch von seiner besseren Seite. Zum Ende der Woche kurz geschoren und noch einmal frisch abgezogen, lud das Gr\u00fcn zu einem erneuten Fight gegen einen der \u201eGro\u00dfen der Liga\u201c. Die Vorbereitung auf das letzte Spiel der Hinrunde liefen mit Blick auf das Personal jedoch eher schleppend. W\u00e4hrend Dienstag und Donnerstag etliche krankheits-, berufs- oder studienbedingte Absagen eintrudelten, platzte die Kabine beim Abschlusstraining am Freitag mit \u00fcber 15 Mann gef\u00fchlt aus allen N\u00e4hten.<\/p>\n<p>Chef-Trainer Mike Wahsner musste auch in dieser schwierigen Partie auf seinen Spielf\u00fchrer Malte Gruner verzichten, der seine Strafe mit Beendigung dieser Begegnung jedoch abgesessen hat. Bis auf zwei, drei kleine Fragezeichen waren jedoch alle Akteure zun\u00e4chst einmal mit an Bord, sodass sich folgende Aufstellung ergab. Torh\u00fcter Felix Winkler bildete zusammen mit Massimo Zanghi, Gian-Luca Linstromberg, \u201eCo-Kapit\u00e4n\u201c Stefan Dopheide und Henrik Eckseler das Abwehrbollwerk. Luka Marquardt r\u00fcckte neben Matthes Schwabedissen, Michel Dennin und Timon Finger, der den angeschlagenen Ole Gruner auf der \u201eSechs\u201c wieder einmal b\u00e4renstark vertrat, in die Mittelfeldreihe. Simon Czernia und Cem Beyer bildeten das bullige Sturm-Duo, welches den Gegner fr\u00fch im eigenen Spielaufbau st\u00f6ren sollte.<\/p>\n<p>Von Beginn an ist der Waldbadexpress auf dem heimischen Gel\u00e4uf pr\u00e4sent. Die Anfangsphase ist gepr\u00e4gt von einer lauten Kommunikation, hoher Laufbereitschaft, gewonnenen Zweik\u00e4mpfen und nicht zu letzt auch sehr ordentlichem Offensiv-Fu\u00dfball. Es dauert keine f\u00fcnf Minuten, bis der kr\u00e4nkelnde Matthes Schwabedissen, den man aufgrund seiner unfassbar hohen Laufleistung in der Nachbetrachtung des Spiels einfach zum Man Of The Match k\u00fcren muss, immer wieder auf die Reise in Richtung Grundlinie geschickt wird. Zusammen mit Luka Marquardt auf der anderen Seite, kreirt auch das Sturm-Duo Czernia\/Beyer durch gef\u00e4hrliche Wege in die Tiefe immer wieder Szenen, die die vermeintlich sattelfeste Defensive der G\u00e4ste ins Wanken bringt.<\/p>\n<p>Im Anschluss an die ersten zwanzig Minuten verflacht das Spiel zun\u00e4chst ein wenig, ehe es die Senner Elf in Minute 33 nahezu aus dem Nichts schafft, sich doch endlich f\u00fcr die bis dato taktisch disziplinierte und fu\u00dfballerisch starke erste halbe Stunde zu belohnen. Wieder ist es ein Ballgewinn von Timon Finger im Mittelfeld, der das Leder auf den b\u00e4renstarken Simon Czernia weiterleitet. Czernia tr\u00e4gt den Ball tief in die H\u00e4lfte der G\u00e4ste, wo er den mitlaufenden Michel Dennin im Zentrum ersp\u00e4ht. Dennin verarbeitet den Ball kurz vor dem 16er von Rheda und dr\u00fcckt den Ball im 1 vs. 1 unter den Beinen des G\u00e4stekeepers zur 1:0-F\u00fchrung \u00fcber die Linie &#8211; verdient!<\/p>\n<p>Die G\u00e4ste, denen gegen das erneut hohe Senner Pressing spielerisch wenig einf\u00e4llt, bleiben insgesamt nur bei Standardsituationen gef\u00e4hrlich. Eben genau einer dieser Standards verhilft dem Spitzenteam in Minute 41 zum schmeichelhaften Ausgleich. Ein zentral getretener Freisto\u00df findet am 16er den Kopf des gro\u00dfgewachsenen Innenverteidigers, der den Ball per Bogenlampe \u00fcber Felix Winkler, den bei dem Gegentor absolut keine Schuld trifft, ins Senner Tor bugsiert &#8211; 1:1, Halbzeit.<\/p>\n<p>Bis auf den Gegentreffer, den man aufgrund individueller Klasse und Cleverness jedoch nur \u00e4u\u00dferst schwer verteidigen konnte, gibt es in der Halbzeit keinen Makel an der gezeigten Leistung. Coach Wahsner lobt die physische Pr\u00e4senz in den Zweik\u00e4mpfen und die Umsetzung der taktischen Vorgaben, die es dem Gegner schwer machen, sich zu entfalten. Der eigene hohe Aufwand, der von Minute eins an betrieben wird, muss in Durchgang zwei mit einem weiteren Treffer belohnt werden.<\/p>\n<p>Der zweite Abschnitt startet mit etwas weniger Tempo als die ersten 45 Minuten. Die individuell stark besetzten G\u00e4ste versuchen ihr Spiel aufzuziehen, scheitern dennoch immer wieder an den stets an den M\u00e4nnern klebenden Hausherren, die defensiv zudem sehr sattelfest stehen. \u00c4hnlich wie im vergangenen Heimspiel gegen den FC T\u00fcrk Sport Bielefeld, wird das Spiel bis Minute 65 nickeliger. Die Zweik\u00e4mpfe werden intensiver und nahezu jeder Pfiff des Unparteiischen, der in seinen Entscheidungen nicht immer eine klare Linie erkennen l\u00e4sst, wird von beiden Seiten kommentiert.<\/p>\n<p>Umso sch\u00f6ner ist dann die 69. Spielminute, in der erneut Jubel in der bpi-Arena aufkommt. In einem der zahlreichen Tempogegenst\u00f6\u00dfe gelangt das Leder auf die linke Au\u00dfenbahn zu Luka Marquardt. Im letzten Drittel des Feldes beh\u00e4lt Marquardt die \u00dcbersicht und sieht den einlaufenden Matthes Schwabedissen, welcher den Ball zun\u00e4chst kontrolliert und dann abschlie\u00dft. Der G\u00e4stekeeper ist an dem Abschluss zwar dran, l\u00e4sst den Ball aber \u00fcber seine H\u00e4nde per Bogenlampe ins lange Eck gleiten &#8211; 2:1 Senne, kollektiver Jubel!<\/p>\n<p>In den verbleibenden 20 Minuten dr\u00fccken die G\u00e4ste nach vier Spielerwechseln und einer Systemumstellung auf den m\u00f6glichen Ausgleich. Die blau gekleideten Hausherren verteidigen mit Mann und Maus und schaffen es gleichzeitig immer wieder, mit Gegenst\u00f6\u00dfen f\u00fcr Entlastung zu sorgen.Bis auf zwei, drei Hochkar\u00e4ter, die aber zur Statistik der Senner hinzugef\u00fcgt werden m\u00fcssen, gibt es keine richtig nennenswerte Aktion des FSC mehr zu vermelden. Nach 90 Minuten (+4) ert\u00f6nt der von TuS-Seite herbeigesehnte Abpfiff der Partie &#8211; der Rest ist pure Freude!<\/p>\n<p>Wow! Der Blick auf den Rasen l\u00e4sst nach der Partie erahnen, was in den \u00fcber 90 Minuten zuvor auf eben jenem passiert ist. Wieder einmal stand eine Mannschaft auf dem Platz, die trotz der Begleitumst\u00e4nde der kranken, fehlenden oder angeschlagenen Akteure immer an sich und den m\u00f6glichen Sieg geglaubt hat. Wieder einmal hat sich jeder f\u00fcr den Nebenmann den Allerwertesten aufgerissen und den Rasen, im wahrsten Sinne des Wortes, umgepfl\u00fcgt. Wieder einmal konnten wir zeigen, das die Ergebnisse gegen die viel zitierten Aufstiegsfavoriten VfB Schlo\u00df Holte, VfR Wellensiek oder eben auch dem FC T\u00fcrk Sport Bielefeld keine Eintagsfliegen waren. Mit der Fortsetzung der aus unserer Sicht mittlerweile unfassbaren Serie, wird die Brust von Woche zu Woche breiter. Es ist sch\u00f6n, dieser Liga zu zeigen, dass man mit nahezu keinen finanziellen Mitteln, daf\u00fcr aber weitaus mehr zwischenmenschlichen Werten bestehen und mithalten kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was f\u00fcr ein gelungener Abschluss der Hinrunde! Am 15. 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