{"id":1427,"date":"2019-10-08T07:40:18","date_gmt":"2019-10-08T07:40:18","guid":{"rendered":"http:\/\/tus08senne1-fussball.de\/?p=1427"},"modified":"2019-10-08T07:40:18","modified_gmt":"2019-10-08T07:40:18","slug":"riserva-nach-25-heimniederlage-im-abwaertsstrudel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tus08senne1-fussball.de\/?p=1427","title":{"rendered":"Riserva nach 2:5 Heimniederlage im Abw\u00e4rtsstrudel?"},"content":{"rendered":"<p>Nach einer 2:5 Heimniederlage gegen die Reserve von BV Werther verliert die Riserva nicht nur den Nimbus der Unbesiegbarkeit auf dem heimischen \u201eMini\u201c-Kunstrasenplatz, sondern rutscht auch in der Tabelle in das Mittelfeld ab. Mit nur einem Sieg aus den letzten sechs Spielen befindet sich die Zweitvertretung derzeit in einem bedenklichen Negativtrend.<\/p>\n<p>Nach einem entt\u00e4uschenden Remis und einer durchwachsenen Trainingswoche, konnten die Trainer Pantel und Friesen immerhin eine auf dem Papier starke Startelf aufbieten. Vor R\u00fcckhalt Sven Terveer verteidigten Felix Scharf, Kevin Baumert, Ivo Dalhoff und Last-Minute-Leihe Jan Gruner, die Doppelsechs bildeten erneut Mirko Cacic und Philipp Graf. Die Offensivpositionen bespielten Lars Trapp und Adriaan St\u00f6tzel \u00fcber au\u00dfen, w\u00e4hrend Fabio Schiprowski und Marc Wittler in der Spitze f\u00fcr Akzente sorgen sollten. Komplettiert wurde der Kader durch die Bank mit Tom Friedrichs, Umut Yamaci, Mert Kilic, Max Koller und Jonny Friesen. <\/p>\n<p>Nach zuletzt entt\u00e4uschenden Ergebnissen war die Marschroute f\u00fcr den heutigen 9. Spieltag eigentlich eindeutig in der Kabine klargemacht: den Gegner fr\u00fch mit Einsatz und Willen st\u00f6ren und den Ball ruhig in den eigenen Reihen laufen lassen. Dass dies erneut \u00fcber weite Strecken des Spiels nicht klappte, passt in das derzeitige Gesamtbild der Riserva. <\/p>\n<p>Die ersten 25 Minuten sind von beiden Mannschaften kein gutes Spiel, Chancen und gepflegte Ballstafetten sind eine Seltenheit. In der 26. Minute ist es dann ein unn\u00f6tiger Ballverlust auf der rechten Senner Seite, der dankend per schnellem Zuspiel in die Spitze zum Werther 1:0 f\u00fchrt. Ob und inwiefern die F\u00fchrung der G\u00e4ste Auswirkung auf das Spiel der Senner hat, l\u00e4sst sich schwer beschreiben, denn nur drei Zeigerumdrehungen sp\u00e4ter ist es ein verl\u00e4ngerter Einwurf der Wertheraner der gegen die schlafende Senner Innenverteidigung zum 2:0 f\u00fchrt. Die ersten nennenswerten Angriffe kann die schwache Senner Mannschaft erst in den letzten 10 Minuten der ersten Halbzeit verzeichnen: zwei Mal kann in der Spitze der Ball auf Schiprowski abgelegt werden, der aus aussichtsreichen Situationen verzieht, einmal ist es Graf, der eine Hereingabe nur knapp verpasst. <\/p>\n<p>Mit einem 0:2 Halbzeitergebnis ist die Stimmung in der Halbzeitpause zurecht angespannt. Coach Pantel fordert im zweiten Durchgang mehr Einsatz und Spielfreude, der Gegner ist definitiv nicht unschlagbar. Zur Stabilisierung der Defensive und mehr Tempo in der Offensive kommen Friedrich und Koller ins Spiel. Die ersten f\u00fcnf Minuten der zweiten Halbzeit versprechen zun\u00e4chst Gutes, schnell kann man sich in der gegnerischen H\u00e4lfte festsetzen und zumindest bis zum 16er freispielen. Dann ist es erneut ein langer Ball in die Senner H\u00e4lfte, der nicht verteidigt werden kann. Frei vor Keeper Terveer kann der gegnerische St\u00fcrmer noch in aller Ruhe auf seinen Mitspieler querlegen \u2013 0:3. Zumindest den Willen kann man der Senner Elf in den Folgeminuten nicht absprechen, auch wenn spielerisch weiterhin wenig dabei rumspringt und auch die Stimmung auf dem Platz intensiver wird.<\/p>\n<p>In der 65. Minute ist es dann ein Zuspiel von Trapp in die Schnittstelle der Wertheraner Abwehr, welches Wittler von halbrechts zum 1:3 Anschlusstreffer verwerten kann. Nur zwei Minuten sp\u00e4ter ist es dann ein schnell ausgef\u00fchrter Einwurf von Friedrichs in den gegnerischen Strafraum, knapp vor der Grundlinie kann Wittler noch einen Torschuss abgeben, welchen der \u00fcberraschte Torwart von der Hand ins Tor springen l\u00e4sst. Wie aus dem Nichts ist die Riserva pl\u00f6tzlich wieder mitten im Spiel und kann das vor wenigen Minuten f\u00fcr nicht m\u00f6glich gehaltene noch schaffen. Dementsprechend riesig ist die Ern\u00fcchterung nur eine Zeigerumdrehung sp\u00e4ter: ein erneut unn\u00f6tiger Ballverlust im Mittelfeld der Senner wird schnurstraks in den Lauf des gegnerischen St\u00fcrmers gespielt, welcher zum 2:4 einnetzt. Der Schock ist gro\u00df und wird wenig sp\u00e4ter nicht geringer, als ein schnell ausgef\u00fchrter Freisto\u00df locker \u00fcber die Senner Abwehrreihe gespielt und zum 2:5 Endstand eingeschoben wird. Zwar kommt man noch einige Male vor das gegnerische Tor, doch auch Werther bleibt bis zum Schlusspfiff durch Konter gef\u00e4hrlich.<\/p>\n<p>Es ist in den letzten Wochen schwer zu erkl\u00e4ren, wie leicht man sich Tore f\u00e4ngt. Am kommenden Spieltag muss die Riserva auf dem ungeliebten Ascheplatz von Mitaufsteiger KuS Beli Orlovi Srbija Bielefeld ran. Um den Schalter wieder umzulegen, wird eine deutliche Leistungssteigerung in allen Mannschaftsteilen n\u00f6tig sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einer 2:5 Heimniederlage gegen die Reserve von BV Werther verliert die Riserva nicht nur den Nimbus der Unbesiegbarkeit auf dem heimischen \u201eMini\u201c-Kunstrasenplatz, sondern rutscht auch in der Tabelle in das Mittelfeld ab. Mit nur einem Sieg aus den letzten sechs Spielen befindet sich die Zweitvertretung derzeit in einem bedenklichen Negativtrend. 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